Samstag, 8. August 2009

Erlebnisfreizeit Archita

Unter dem Motto Glauben stärken, Gemeinschaft leben und Verantwortung lernen haben wir uns mit 4 Mitarbeitern, 4 deutschen und 7 ungarischen Teilnehmern für 2 Wochen auf ein Abenteuer begeben... Wir haben zwischen den Mauern einer alten siebenbürgersächsischen Kirchenburg gezeltet und ziemlich ursprünglich gelebt. Dh wir haben Wasser aus dem Brunnen geschöpft, eine Dusche selber gebaut, über dem Feuer gekocht und selber Hasen und Hühner geschlachtet. Auch den Weg zur Burg haben wir uns zu Fuß mit Karte und Kompass selber gesucht...
Auf der Freizeit durften die Teilnehmer für die Aufgabengruppen Küche, Feuer, Wasser und Andacht selber Verantwortung übernehmen. Die Mitarbeiter standen nur zur Hilfe und zur Konfliktintervention zur Seite. Die Freizeit war so strukturiert das ein gewisser Rahmen wie früh und abend eine kurze Andacht, aller zwei Tage ein Thema, Nachtruhe, Essen und Wecken vorgegeben waren und die Teilnehmer die Möglichkeit hatten in einem Spielraum die genauen Zeiten festzulegen und die Gestaltung der freien Zeit aus verschiedenen Angeboten zu wählen und eigene Vorschläge umzusetzten.
Letztendlich haben wir die Burgmauern von Büschen, kleinen Bäumen und Unrat befreit, drei Kletteraktionen gemacht, Stadtausflug mit Stadtspiel, einen Badeausflug, Nachtwanderung, Volleyballturnier, jeden Abend Lagerfeuer, Lobpreisabend... und waren Pizza essen.
Es war für alle eine sehr schöne und erlebnisreiche Zeit. Allerdings gab es auch den ein oder anderen Konlikt, unnötiges Herumkritisieren und tw fehlenden Respekt vor dem Anderen.
Für mich war es super zu sehen wie unser Lager entstanden ist... ich hätte nie gedacht das es so schön werden würde... das man sich zB eine Dusche so selber bauen kann. Das Schlachten war für mich ein besonderer Höhepunkt, der Erfolg den ersten Hasen alleine zubereitet zu haben. =)
Auch eine Kletteraktion war für mich ein besonderes Erlebnis. Wir hatten in 40m Höhe eine Seilbahn gebaut an der man, nur an seinem Klettergurt hängend, von der einen Seite zur anderen befördert wurde. Ich hatte wahnsinnige Angst mich da hinein fallen zu lassen und dann so im Nichts so hoch über dem Boden zu schweben... doch nach einem langen inneren Kampf habe ich mich dazu überwunden und es war toll!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen