Dienstag, 28. Juni 2011

News aus Deutschland

Liebe Leser, Besucher, Freunde und Arkeden Liebhaber,

sicher fragt ihr euch was denn in der letzten Zeit alles los war? Warum sich Fanny und ich nicht mehr hier gemeldet haben?
Euch das Ganze zu erklären würde viel zu lange dauern, deshalb hier die Kurzfassung.
Ich (Felix) war etwas krank und die Pläne die gemacht wurden mussten etwas geändert werden. Ich stecke mitten in meinem Abschluss meines Studiums und muss nun diesem oberste Priorität einräumen. Durch meine körperlich-psychische Verfassung musste ich nun ein Semester länger studieren, sodass ich jetzt im August fertig werde.
Auch Fanny schreibt momentan fleißig an ihrer Diplomarbeit und wird nächste Woche damit fertig sein.

Die Planungen für diesen Sommer wurden wie folgt geändert.
Der CVJM Nürnberg ist zu Besuch auf Arkeden und wird auf seiner Rumänien Trekking Tour drei Tage auf Arkeden verweilen. Dabei wird er an den Mauern der Wehrmauer arbeiten, in einem naheliegenden Zigeunerdorf ein Missionsprojekt durchführen sowie die Domus Arbeit besuchen und unterstützen.
Die Mitarbeiter von Domus Rumänienhilfe e.V. aus dem Projekt Közes Élet werden auch die große Jugendbegegnungsfreizeit mit der Jugendarbeit aus Sachsen durchführen.
Dazu wurde in den vergangenen Monaten viel am Pfarrhaus umgebaut. Im Keller wurde ein Sanitärbereich eingerichtet der für die etwa 80 deutschen und rumänischen Jugendlichen, die zur Jugendfreizeit erwartet werden, zur Verfügung stehen.
Im Herbst ist dann von Domus auch noch eine Ernte Freizeit für Erwachsene geplant. Auf dieser Freizeit geht es darum Gemeinschaft zu erleben und im Geist aufzutanken. Darüber hinaus werden die Früchte der Obstbäume in der Kirchenburg zu Kompott und Marmelade verarbeitet, nicht nur was für Frauen sondern auch richtig Männerarbeit!!!

Nun noch ein paar persönliche Worte.
Fanny und ich haben uns für dieses Jahr eine Pause von Rumänien und den Aufgaben bei Domus und auf Arkeden genommen. Im Gebet und im Vertrauen auf das Wirken des Heiligen Geistes beten wir und unterstützen so die Arbeit unserer Geschwister in Rumänien von Deutschland aus.

An dieser Stelle möchte ich auch einigen Personen ganz besonderen Dank für ihren Einsatz aussprechen.
Dazu zählt zu aller erst Fanny, als meine zukünftige Frau, die mich in meiner Krankenzeit stets umsorgt hat und mir viele Aufgaben abgenommen hat. Ich liebe dich!
Ich bedanke mich bei dem Domus Vorstand die mit viel Verständnis auf unsere Situation reagierten.
Bei dem Ehepaar Schaser, das viel Arbeit bezüglich der Jugendfreizeit auf sich nahm und zu einer reibungslosen Planung und Vorbereitung dieser großen Freizeit sich einsetzte. Wir beten für euch und eine Gelungene Durchführung!
Bei Martin-Türk König der durch seine klare Meinung auch uns Richtung gab und sich für die Entwicklungen auf Arkeden in materieller aber auch geistlicher Hinsicht außerordentlich engagierte.
Auch unserem Bruder, Fritz Knöll, der für die Umbaumaßnahmen am Pfarrhaus die Pläne erstellte und einen langen Aufenthalt in Rumänien auf sich nahm. Danke für dein Engagement, Gott möge dich und deine Frau Segnen.
Nicht zu Letzt Dechant Pfarrer Johannes Halmen, der fest im Herrn verwurzelt steht und den menschlichen Unzulänglichkeiten mit Liebe und Barmherzigkeit begegnet. Wir wünschen dir starken Halt und stetige Zuversicht in unserem Herrn Jesu Christi in deinem würdevollen Amt.
Alle diejenigen die nicht Namentlich erwähnt würden mögen mir verzeihen, wir stehen im Gebet mit einander verbunden.
Heute Abend sehne ich mich wieder dem Tag entgegen an dem ich für unseren Herrn in Arkeden mein Amt antreten darf. Bis dahin bleiben wir jedoch im Gebet verbunden, das stärker ist als unsere Kraft und menschlichen Überlegungen .

Gott mit euch, er schenke euch, wie auch mir stets Frieden

Felix ><>

Montag, 17. August 2009

Ich komme wieder... ;)

Für alle die mich mal wieder zu Gesicht bekommen wollen: am 23.09. werde ich um 15.30Uhr wieder in Berlin, Schönefeld landen...

Samstag, 8. August 2009

Erlebnisfreizeit Archita

Unter dem Motto Glauben stärken, Gemeinschaft leben und Verantwortung lernen haben wir uns mit 4 Mitarbeitern, 4 deutschen und 7 ungarischen Teilnehmern für 2 Wochen auf ein Abenteuer begeben... Wir haben zwischen den Mauern einer alten siebenbürgersächsischen Kirchenburg gezeltet und ziemlich ursprünglich gelebt. Dh wir haben Wasser aus dem Brunnen geschöpft, eine Dusche selber gebaut, über dem Feuer gekocht und selber Hasen und Hühner geschlachtet. Auch den Weg zur Burg haben wir uns zu Fuß mit Karte und Kompass selber gesucht...
Auf der Freizeit durften die Teilnehmer für die Aufgabengruppen Küche, Feuer, Wasser und Andacht selber Verantwortung übernehmen. Die Mitarbeiter standen nur zur Hilfe und zur Konfliktintervention zur Seite. Die Freizeit war so strukturiert das ein gewisser Rahmen wie früh und abend eine kurze Andacht, aller zwei Tage ein Thema, Nachtruhe, Essen und Wecken vorgegeben waren und die Teilnehmer die Möglichkeit hatten in einem Spielraum die genauen Zeiten festzulegen und die Gestaltung der freien Zeit aus verschiedenen Angeboten zu wählen und eigene Vorschläge umzusetzten.
Letztendlich haben wir die Burgmauern von Büschen, kleinen Bäumen und Unrat befreit, drei Kletteraktionen gemacht, Stadtausflug mit Stadtspiel, einen Badeausflug, Nachtwanderung, Volleyballturnier, jeden Abend Lagerfeuer, Lobpreisabend... und waren Pizza essen.
Es war für alle eine sehr schöne und erlebnisreiche Zeit. Allerdings gab es auch den ein oder anderen Konlikt, unnötiges Herumkritisieren und tw fehlenden Respekt vor dem Anderen.
Für mich war es super zu sehen wie unser Lager entstanden ist... ich hätte nie gedacht das es so schön werden würde... das man sich zB eine Dusche so selber bauen kann. Das Schlachten war für mich ein besonderer Höhepunkt, der Erfolg den ersten Hasen alleine zubereitet zu haben. =)
Auch eine Kletteraktion war für mich ein besonderes Erlebnis. Wir hatten in 40m Höhe eine Seilbahn gebaut an der man, nur an seinem Klettergurt hängend, von der einen Seite zur anderen befördert wurde. Ich hatte wahnsinnige Angst mich da hinein fallen zu lassen und dann so im Nichts so hoch über dem Boden zu schweben... doch nach einem langen inneren Kampf habe ich mich dazu überwunden und es war toll!

Freitag, 26. Juni 2009

Jetzt habe ich mich schon so lange nicht gemeldet...

...es ist inzwischen sehr viel passiert.... es war wenig Zeit zum schreiben und ich war tw einfach so ausgelaugt, das ich euch nichts schreiben konnte....
Die Zeit der Vorbereitung auf die Ten Sing Tournee war sehr sehr krass. Es sind sehr viele Proben ausgefallen, wodurch ein hoher Zeitdruck entstand. Aber das war eher eine Kleinigkeit. Zum Ende hin gab es zu jeder Probe einen anderen Konflikt, der oft eskaliert ist, sehr Kräfte zehrend war und zur Folge hatte das wir wieder nicht oder nur wenig proben konnten. Oft stellte sich die Frage ob wir überhaupt nach Deutschland fahren würden, ob die Jugendlichen das wirklich wollen, weil sie oft motivationslos und unkonzentriert waren. Dazu kamen noch viele persönliche Probleme der Jugendlichen und andere Schwierigkeiten beim Organisieren der Fahrt. Eine Woche vor Abfahrt haben wir erfahren das die Hauptsängerin und eine Schauspielerin nicht mitfahren können, weil sie keinen Urlaub bekommen. Einen Tag vor Abfahrt musste dann auch der zweite Hauptsänger absagen, da auch er nicht frei bekommen, aber auch nicht eher nachgefragt hatte. Zudem sagten viele Jugendliche aus unterschiedlichen Gründen immer wieder ab und erst nach vielen Gesprächen wieder zu. Das war sehr sehr Kräfte zehrend, aber besonders psychisch belastend und durch die sehr engen Beziehungen zu den Jugendlichen noch verstärkt.
Letztendlich sind wir doch zu 11. gefahren, mit mehr Leuten als zwischenzeitlich erwartet. Nach 17 Stunden Fahrt sind wir in Österreich im Schloss Klaus angekommen und haben dort übernachtet. Das war ein echtes Geschenk, in so einer traumhaften Umgebung kurz Rast machen zu können. Am nächsten Morgen wurde uns das gesamte Gelände und eine dazu gehörige Behindertenwerkstatt gezeigt. Danach haben wir uns auf den Weg nach Altensteig zum CJD gemacht. Dort macht eine unserer Jugendlichen zur Zeit ein freiwilliges Jahr, zu dem ist die Leiterin des CJD-Altensteig auch im Vorstand der Domus Stiftung. Wir haben mit den psychisch kranken Jugendlichen dort tw Programme gemacht, bei einer Infoveranstaltung über CJD Domus ein paar Lieder gesungen und ein Konzert in Nagold gegeben. Das Konzert war unser erstes, wir hatten es für uns als Generallprobe deklariert... es lief überraschender Weise total gut, nur leider waren nur 15 ältere Leute da.
Auf unserer Weiterfahrt nach Nürnberg haben wir kurz bei Benis Schwester vorbeigeschaut und in Ulm für zwei Stunden Straßenmusik gemacht. In Nürnberg haben wir beim CVJM übernachtet. Das geplante Konzert mussten wir leider ausfallen lassen, weil wegen mangelnder Werbung vor Ort nur ein Mann gekommen ist. Dafür hatten wir wirklich Zeit uns die tolle Stadt anzuschauen und ich konnte seit langer Zeit mal wieder einen deutschen Gottesdienst miterleben. Am Sonntag haben wir dann eine Kaffeepause bei Benis Eltern im Vogtland gemacht und waren zum Abendessen bei meiner Familie in Chemnitz. Es war toll den Jugendlichen zu zeigen wo ich her komme, meine Lieben wieder zu sehen und in so einer liebevollen Atmosphäre empfangen zu werden. Für die Jugendlichen war es ein besonderes Erlebnis so eine Familie zu sehen. Wir saßen zum Abschluss alle gemeinsam um den Kamin, haben Lieder gesungen und die Jugendlichen wollten beten! Die Tage zu vor war ihnen das gemeinsame Gebet eher lästig...
Das abscließende Konzert in Görlitz war eher chaotisch. Wir hatten ein paar mehr Zuschauer als zu den anderen Konzerten, aber dafür sind uns sehr viele Pannen unterlaufen... was wohl auch damit zusammen hing das wir wegen Konflikten in der Gruppe das Konzert kurz vorher beinahe abgesagt hätten. Trotzdem haben wir positives Feedback bekommen... wir waren authentisch und unsere Botschaft von Jesus ist klar rüber gekommen.
Für mich war die Zeit in Deutschland zum einen sehr schön, zum anderen war sie aber auch sehr schwer. Wir hatten mit den Jugendlichen sehr viele Konflikte auszutragen, die teilweise ausgeartet sind. Viele haben sich nur um sich selber gedreht und danach gesehen was sie gerne machen wollen, aber nicht danach weswegen wir eigentlich nach Deutschland gekommen sind. Dabei ist die Gruppe sehr stark auseinander gedrifftet und es konnte kein starkes Wir entstehen. Im Nachhinein mussten wir feststellen das für die Jugendlichen der deutsche Anspruch zu hoch war, sie mit dem Druck, den vielen fremden Eindrücken und der anderen Kultur nicht umgehen konnten.

Wieder zurück in Rumänien, waren wir an unserer Belastungsgrenze, total ausgelaugt. Bis jetzt haben wir den den Arbeitsdruck wegegnommen, uns wieder bewusst Aus- und Entspannungszeiten genommen und auch die geplante Schlauchbootfreizeit abgesagt. Mittlerweile geht es wieder besser, so dass wir uns jetzt mit frischen Kräften der Vorbereitung der Aktions Freizeit auf der Kirchenburg Archita widmen können. Diese leitet ein deutscher Freund. Es wird eine Begegnungsfreizeit mit deutschen Jugendlichen bei der wir auf den Luxus von Sanitärenanlagen verzichten werden und diese statt dessen selber bauen. Wir werden zelten, viel mit Erlebnispädagogik arbeiten und Grenzen testen.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Was mir wichtig geworden ist...

Hier habe ich euch das Lied aufgeschrieben, das mir waehrend meiner Zeit hier sehr wichtig geworden ist.

Here I am again before you, falling on my knees and I sing to you. I wanna be with you forever. Nothing in this world I desire like your fragrance and consuming fire. I wanna be with you forever.

Draw me closer to your heart, I wanna be with your forever.

Here I am again before you kneeling, crying, tired but singing to you. I wanna be with you forever. My desire´s killing me I´m expecting you to come and rescue me. I wanna be with you forever.

Yes I will take your hand and guide you through the paths of life, don´t cry, I´m listening, I´m listening, I hear you. I wanna be with you hold your hand to God and lead you. I wanna be with you forever.

Egal wie es mir gerade geht, ob ich mich freue, traurig, verzweifelt oder kraftlos bin, ich kann zu Gott kommen, in seine Gegenwart, bei ihm Frieden und neue Kraft finden!

Ich wuensche euch das ihr diese Erfahrung auch immer wieder machen koennt. Dass es sich lohnt Gottes Gegenwart zu suchen, auch wenn man sich gerade nicht danach fuehlt und sich von ihm jedes Mal wieder neu aus seiner ganzen Fuelle beschenken zu lassen.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Es tut sich was!!!


Das Frauenwochenende war echt super, Gott hat sich richtig ins Zeug gelegt. =)
Im wahrsten Sinne des Wortes haben sich noch einige Mädels in letzter Minute entschieden mitzukommen. Einige hatten eigentlich keine richtige Lust und hatten die Erwartung das es langweilig wird.... Dann haben sie sich aber sehr für die Themen: "Wer bin ich?", "Woher komme ich?" und "Wohin gehe ich?" interessiert, die eine Frau aus Österreich gehalten hat. Die meisten haben ehrlich zugehört, sich ins Nachdenken bringen lassen und es gab nur wenig Störrereien.
Am Freitagabend haben wir leckere Cocktails gemacht, getanzt und einen Film von Jannett Oke angeschaut, das hat den Mädels sehr gefallen. Am Samstag haben wir neben den Themen einen super Spaziergang gemacht und zusammen Schmuck gebastelt. Wir hatten eine super Gemeinschaft, haben viel gelacht... für viele war es wie eine Familie, so dass sie gar nicht wieder weg wollten.
Seit Neustem biete ich Montag abends für alle die Lust haben einen Tanzkurs - Standart-und Lateinamerikanischetänze an. Es ist etwas chaotisch, aber auch sehr lustig. =)
Vorigen Sonntag haben wir alle zusammen einen Ausflug zu "unserem" See gemacht. Es war herrliches Wetter, wir haben faul in der Sonne herum gelegen, waren baden, paddeln, Fußball und Volleyball spielen... Abends haben wir noch zusammen beim Jugendhaus gegrillt und selber Pommes gemacht - sehr lecker!!!
Stellt euch vor, es ist tatsächlich passiert! Die zwei Wochen sind um (eigentlich zwei Monate) ... und ich habe im Jugendhaus endlich Internet. ^^
Für alle die im Juni etwas Zeit haben und mich mal wieder live sehen wollen, hier endlich unser Plan für die TenSing Tournee: Wir werden am 14.6. in Altensteig (bei Stuttgart) ankommen, am 19. nach Nürnberg und am 21. nach Görlitz weiterfahren und uns schließlich am 24. wieder auf den Weg nach Rumänien machen.
Unsere Konzerte:
Dienstag16.6. Naburg (bei Altensteig)
Donnerstag 18.6. Altensteig
Samstag 20.6. Nürnberg evt. mit der Band High Fidelity
Montag 22.6. Görlitz auf der Wartburg
(evt. Dienstag 23.6. Görlitz beim Verein "Einer für alle")

Am Mittwoch ist es dann passiert, die liebe Fanny ist wieder ein Jahr älter geworden. ;) Ich war früh wie immer 8Uhr im Büro zur Andacht, vorher gabs ein leckeres Frühstück im Csejtey mit Geburtstagskuchen von der lieben Katrin, die eigentlich Urlaub hatte. Diese Woche haben wir wieder einmal deutsche Besucher, denen wir das Csejtey und das Jugendhaus gezeigt und ganz viele Fragen beantwortet haben. Danach wurde es dann höchste Zeit für mich in der Küche zu verschwinden... Ich habe für ein paar gute Freunde indisch gekocht - war sehr lecker. :) Am Nachmittag haben wir dann mit den Deutschen und einigen Jugendlichen zusammen einen Ausflug auf die Breite gemacht. Das ist eine riesige, kilometerlange Wiese in der Nähe von Schäßburg auf der in größeren Abständen riesige jahrhundertealte Eichen stehen... ein sehr schönes Fleckchen Erde! Abends war ich mit zum Familienhausabend, wo wir wie jedes Mal alle zusammen gegessen haben und anschließend Lobpreis und ein Thema gemacht haben. Zum Abschluß des Tages habe ich noch mit meiner Familie geskypt und all die lieben Geburtstagsgrüße gelesen. Vielen Dank dafür!!! Am Samstag will ich dann mit der gesamten Mannschaft noch mal ordentlich feiern, es gibt in Keresztur ein sehr schönes Freibad wo auch immer Disko gemacht wird...
Das Geschenk von Beni war übrigens ein Briefkasten... das heißt ihr könnt mir jetzt auch Post schicken, wenn ihr wollt. ;) Hier meine Adresse:
Str. Fabricii nr. 14a
535400 Cristuru Secuiesc
Jud. Harghita, ROMÂNIA

Samstag, 25. April 2009

Wieder mal ein Lebenszeichen von mir...


Hallöchen,
jetzt will ich mich doch endlich mal wieder bei euch melden! In der letzten Zeit war hier echt viel los. Bei Pro Christ durften wir erleben wie sich Jugendliche von der guten Nachricht berühren lassen haben und das sich unsere Arbeit, trotz einer relativ geringen Besucherzahl gelohnt hat.


In der Woche nach Ostern hatten wir Besuch von der deutschen Band High Fidelity. Sie haben zwei Konzerte gegeben und für die Jugendlichen von Ten Sing verschiedene Workshops gegeben. In Begleitung der Band war auch ein Teil meiner Familie mit hier. =)
Es war für mich eine sehr schöne, aber auch anstrengende Zeit...
Nach den vielen Programmen sind wir jetzt alle etwas geschlaucht und wollen die nächste Zeit ruhiger angehen. :) Damit ich mal etwas anderes sehe als Keresztur, habe ich Beni an einem Wochende nach Cluj begleitet. Das war echt toll. Ich habe ein paar Freunde getroffen, mir die schöne Stadt zeigen lassen, das Nachtleben erkundet... und konnte einfach mal entspannen.
Das nächste was bei uns ansteht wird eine Frauen- bzw Männerfreizeit am 1.Maiwochenende sein, bei dem es um Geschlechterrollen und Identität gehen soll. Zur Zeit haben sich aber leider noch nicht sehr viele fest angemeldet.
Außerdem sind wir mit Ten Sing fleißig am Proben für die bevorstehende Deutschland Tournee. Wann wir da genau wo sein werden schreibe ich euch noch. Ich kann aber schon mal so viel sagen, es lohnt sich bestimmt uns zu sehen. ;)
Ps.: Der Hase war übrigens sehr lecker. Wir haben die eine Hälfte gegrillt und den Rest habe ich erfolgreich in den Kochtopf geschmissen.