Montag, 17. August 2009

Ich komme wieder... ;)

Für alle die mich mal wieder zu Gesicht bekommen wollen: am 23.09. werde ich um 15.30Uhr wieder in Berlin, Schönefeld landen...

Samstag, 8. August 2009

Erlebnisfreizeit Archita

Unter dem Motto Glauben stärken, Gemeinschaft leben und Verantwortung lernen haben wir uns mit 4 Mitarbeitern, 4 deutschen und 7 ungarischen Teilnehmern für 2 Wochen auf ein Abenteuer begeben... Wir haben zwischen den Mauern einer alten siebenbürgersächsischen Kirchenburg gezeltet und ziemlich ursprünglich gelebt. Dh wir haben Wasser aus dem Brunnen geschöpft, eine Dusche selber gebaut, über dem Feuer gekocht und selber Hasen und Hühner geschlachtet. Auch den Weg zur Burg haben wir uns zu Fuß mit Karte und Kompass selber gesucht...
Auf der Freizeit durften die Teilnehmer für die Aufgabengruppen Küche, Feuer, Wasser und Andacht selber Verantwortung übernehmen. Die Mitarbeiter standen nur zur Hilfe und zur Konfliktintervention zur Seite. Die Freizeit war so strukturiert das ein gewisser Rahmen wie früh und abend eine kurze Andacht, aller zwei Tage ein Thema, Nachtruhe, Essen und Wecken vorgegeben waren und die Teilnehmer die Möglichkeit hatten in einem Spielraum die genauen Zeiten festzulegen und die Gestaltung der freien Zeit aus verschiedenen Angeboten zu wählen und eigene Vorschläge umzusetzten.
Letztendlich haben wir die Burgmauern von Büschen, kleinen Bäumen und Unrat befreit, drei Kletteraktionen gemacht, Stadtausflug mit Stadtspiel, einen Badeausflug, Nachtwanderung, Volleyballturnier, jeden Abend Lagerfeuer, Lobpreisabend... und waren Pizza essen.
Es war für alle eine sehr schöne und erlebnisreiche Zeit. Allerdings gab es auch den ein oder anderen Konlikt, unnötiges Herumkritisieren und tw fehlenden Respekt vor dem Anderen.
Für mich war es super zu sehen wie unser Lager entstanden ist... ich hätte nie gedacht das es so schön werden würde... das man sich zB eine Dusche so selber bauen kann. Das Schlachten war für mich ein besonderer Höhepunkt, der Erfolg den ersten Hasen alleine zubereitet zu haben. =)
Auch eine Kletteraktion war für mich ein besonderes Erlebnis. Wir hatten in 40m Höhe eine Seilbahn gebaut an der man, nur an seinem Klettergurt hängend, von der einen Seite zur anderen befördert wurde. Ich hatte wahnsinnige Angst mich da hinein fallen zu lassen und dann so im Nichts so hoch über dem Boden zu schweben... doch nach einem langen inneren Kampf habe ich mich dazu überwunden und es war toll!

Freitag, 26. Juni 2009

Jetzt habe ich mich schon so lange nicht gemeldet...

...es ist inzwischen sehr viel passiert.... es war wenig Zeit zum schreiben und ich war tw einfach so ausgelaugt, das ich euch nichts schreiben konnte....
Die Zeit der Vorbereitung auf die Ten Sing Tournee war sehr sehr krass. Es sind sehr viele Proben ausgefallen, wodurch ein hoher Zeitdruck entstand. Aber das war eher eine Kleinigkeit. Zum Ende hin gab es zu jeder Probe einen anderen Konflikt, der oft eskaliert ist, sehr Kräfte zehrend war und zur Folge hatte das wir wieder nicht oder nur wenig proben konnten. Oft stellte sich die Frage ob wir überhaupt nach Deutschland fahren würden, ob die Jugendlichen das wirklich wollen, weil sie oft motivationslos und unkonzentriert waren. Dazu kamen noch viele persönliche Probleme der Jugendlichen und andere Schwierigkeiten beim Organisieren der Fahrt. Eine Woche vor Abfahrt haben wir erfahren das die Hauptsängerin und eine Schauspielerin nicht mitfahren können, weil sie keinen Urlaub bekommen. Einen Tag vor Abfahrt musste dann auch der zweite Hauptsänger absagen, da auch er nicht frei bekommen, aber auch nicht eher nachgefragt hatte. Zudem sagten viele Jugendliche aus unterschiedlichen Gründen immer wieder ab und erst nach vielen Gesprächen wieder zu. Das war sehr sehr Kräfte zehrend, aber besonders psychisch belastend und durch die sehr engen Beziehungen zu den Jugendlichen noch verstärkt.
Letztendlich sind wir doch zu 11. gefahren, mit mehr Leuten als zwischenzeitlich erwartet. Nach 17 Stunden Fahrt sind wir in Österreich im Schloss Klaus angekommen und haben dort übernachtet. Das war ein echtes Geschenk, in so einer traumhaften Umgebung kurz Rast machen zu können. Am nächsten Morgen wurde uns das gesamte Gelände und eine dazu gehörige Behindertenwerkstatt gezeigt. Danach haben wir uns auf den Weg nach Altensteig zum CJD gemacht. Dort macht eine unserer Jugendlichen zur Zeit ein freiwilliges Jahr, zu dem ist die Leiterin des CJD-Altensteig auch im Vorstand der Domus Stiftung. Wir haben mit den psychisch kranken Jugendlichen dort tw Programme gemacht, bei einer Infoveranstaltung über CJD Domus ein paar Lieder gesungen und ein Konzert in Nagold gegeben. Das Konzert war unser erstes, wir hatten es für uns als Generallprobe deklariert... es lief überraschender Weise total gut, nur leider waren nur 15 ältere Leute da.
Auf unserer Weiterfahrt nach Nürnberg haben wir kurz bei Benis Schwester vorbeigeschaut und in Ulm für zwei Stunden Straßenmusik gemacht. In Nürnberg haben wir beim CVJM übernachtet. Das geplante Konzert mussten wir leider ausfallen lassen, weil wegen mangelnder Werbung vor Ort nur ein Mann gekommen ist. Dafür hatten wir wirklich Zeit uns die tolle Stadt anzuschauen und ich konnte seit langer Zeit mal wieder einen deutschen Gottesdienst miterleben. Am Sonntag haben wir dann eine Kaffeepause bei Benis Eltern im Vogtland gemacht und waren zum Abendessen bei meiner Familie in Chemnitz. Es war toll den Jugendlichen zu zeigen wo ich her komme, meine Lieben wieder zu sehen und in so einer liebevollen Atmosphäre empfangen zu werden. Für die Jugendlichen war es ein besonderes Erlebnis so eine Familie zu sehen. Wir saßen zum Abschluss alle gemeinsam um den Kamin, haben Lieder gesungen und die Jugendlichen wollten beten! Die Tage zu vor war ihnen das gemeinsame Gebet eher lästig...
Das abscließende Konzert in Görlitz war eher chaotisch. Wir hatten ein paar mehr Zuschauer als zu den anderen Konzerten, aber dafür sind uns sehr viele Pannen unterlaufen... was wohl auch damit zusammen hing das wir wegen Konflikten in der Gruppe das Konzert kurz vorher beinahe abgesagt hätten. Trotzdem haben wir positives Feedback bekommen... wir waren authentisch und unsere Botschaft von Jesus ist klar rüber gekommen.
Für mich war die Zeit in Deutschland zum einen sehr schön, zum anderen war sie aber auch sehr schwer. Wir hatten mit den Jugendlichen sehr viele Konflikte auszutragen, die teilweise ausgeartet sind. Viele haben sich nur um sich selber gedreht und danach gesehen was sie gerne machen wollen, aber nicht danach weswegen wir eigentlich nach Deutschland gekommen sind. Dabei ist die Gruppe sehr stark auseinander gedrifftet und es konnte kein starkes Wir entstehen. Im Nachhinein mussten wir feststellen das für die Jugendlichen der deutsche Anspruch zu hoch war, sie mit dem Druck, den vielen fremden Eindrücken und der anderen Kultur nicht umgehen konnten.

Wieder zurück in Rumänien, waren wir an unserer Belastungsgrenze, total ausgelaugt. Bis jetzt haben wir den den Arbeitsdruck wegegnommen, uns wieder bewusst Aus- und Entspannungszeiten genommen und auch die geplante Schlauchbootfreizeit abgesagt. Mittlerweile geht es wieder besser, so dass wir uns jetzt mit frischen Kräften der Vorbereitung der Aktions Freizeit auf der Kirchenburg Archita widmen können. Diese leitet ein deutscher Freund. Es wird eine Begegnungsfreizeit mit deutschen Jugendlichen bei der wir auf den Luxus von Sanitärenanlagen verzichten werden und diese statt dessen selber bauen. Wir werden zelten, viel mit Erlebnispädagogik arbeiten und Grenzen testen.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Was mir wichtig geworden ist...

Hier habe ich euch das Lied aufgeschrieben, das mir waehrend meiner Zeit hier sehr wichtig geworden ist.

Here I am again before you, falling on my knees and I sing to you. I wanna be with you forever. Nothing in this world I desire like your fragrance and consuming fire. I wanna be with you forever.

Draw me closer to your heart, I wanna be with your forever.

Here I am again before you kneeling, crying, tired but singing to you. I wanna be with you forever. My desire´s killing me I´m expecting you to come and rescue me. I wanna be with you forever.

Yes I will take your hand and guide you through the paths of life, don´t cry, I´m listening, I´m listening, I hear you. I wanna be with you hold your hand to God and lead you. I wanna be with you forever.

Egal wie es mir gerade geht, ob ich mich freue, traurig, verzweifelt oder kraftlos bin, ich kann zu Gott kommen, in seine Gegenwart, bei ihm Frieden und neue Kraft finden!

Ich wuensche euch das ihr diese Erfahrung auch immer wieder machen koennt. Dass es sich lohnt Gottes Gegenwart zu suchen, auch wenn man sich gerade nicht danach fuehlt und sich von ihm jedes Mal wieder neu aus seiner ganzen Fuelle beschenken zu lassen.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Es tut sich was!!!


Das Frauenwochenende war echt super, Gott hat sich richtig ins Zeug gelegt. =)
Im wahrsten Sinne des Wortes haben sich noch einige Mädels in letzter Minute entschieden mitzukommen. Einige hatten eigentlich keine richtige Lust und hatten die Erwartung das es langweilig wird.... Dann haben sie sich aber sehr für die Themen: "Wer bin ich?", "Woher komme ich?" und "Wohin gehe ich?" interessiert, die eine Frau aus Österreich gehalten hat. Die meisten haben ehrlich zugehört, sich ins Nachdenken bringen lassen und es gab nur wenig Störrereien.
Am Freitagabend haben wir leckere Cocktails gemacht, getanzt und einen Film von Jannett Oke angeschaut, das hat den Mädels sehr gefallen. Am Samstag haben wir neben den Themen einen super Spaziergang gemacht und zusammen Schmuck gebastelt. Wir hatten eine super Gemeinschaft, haben viel gelacht... für viele war es wie eine Familie, so dass sie gar nicht wieder weg wollten.
Seit Neustem biete ich Montag abends für alle die Lust haben einen Tanzkurs - Standart-und Lateinamerikanischetänze an. Es ist etwas chaotisch, aber auch sehr lustig. =)
Vorigen Sonntag haben wir alle zusammen einen Ausflug zu "unserem" See gemacht. Es war herrliches Wetter, wir haben faul in der Sonne herum gelegen, waren baden, paddeln, Fußball und Volleyball spielen... Abends haben wir noch zusammen beim Jugendhaus gegrillt und selber Pommes gemacht - sehr lecker!!!
Stellt euch vor, es ist tatsächlich passiert! Die zwei Wochen sind um (eigentlich zwei Monate) ... und ich habe im Jugendhaus endlich Internet. ^^
Für alle die im Juni etwas Zeit haben und mich mal wieder live sehen wollen, hier endlich unser Plan für die TenSing Tournee: Wir werden am 14.6. in Altensteig (bei Stuttgart) ankommen, am 19. nach Nürnberg und am 21. nach Görlitz weiterfahren und uns schließlich am 24. wieder auf den Weg nach Rumänien machen.
Unsere Konzerte:
Dienstag16.6. Naburg (bei Altensteig)
Donnerstag 18.6. Altensteig
Samstag 20.6. Nürnberg evt. mit der Band High Fidelity
Montag 22.6. Görlitz auf der Wartburg
(evt. Dienstag 23.6. Görlitz beim Verein "Einer für alle")

Am Mittwoch ist es dann passiert, die liebe Fanny ist wieder ein Jahr älter geworden. ;) Ich war früh wie immer 8Uhr im Büro zur Andacht, vorher gabs ein leckeres Frühstück im Csejtey mit Geburtstagskuchen von der lieben Katrin, die eigentlich Urlaub hatte. Diese Woche haben wir wieder einmal deutsche Besucher, denen wir das Csejtey und das Jugendhaus gezeigt und ganz viele Fragen beantwortet haben. Danach wurde es dann höchste Zeit für mich in der Küche zu verschwinden... Ich habe für ein paar gute Freunde indisch gekocht - war sehr lecker. :) Am Nachmittag haben wir dann mit den Deutschen und einigen Jugendlichen zusammen einen Ausflug auf die Breite gemacht. Das ist eine riesige, kilometerlange Wiese in der Nähe von Schäßburg auf der in größeren Abständen riesige jahrhundertealte Eichen stehen... ein sehr schönes Fleckchen Erde! Abends war ich mit zum Familienhausabend, wo wir wie jedes Mal alle zusammen gegessen haben und anschließend Lobpreis und ein Thema gemacht haben. Zum Abschluß des Tages habe ich noch mit meiner Familie geskypt und all die lieben Geburtstagsgrüße gelesen. Vielen Dank dafür!!! Am Samstag will ich dann mit der gesamten Mannschaft noch mal ordentlich feiern, es gibt in Keresztur ein sehr schönes Freibad wo auch immer Disko gemacht wird...
Das Geschenk von Beni war übrigens ein Briefkasten... das heißt ihr könnt mir jetzt auch Post schicken, wenn ihr wollt. ;) Hier meine Adresse:
Str. Fabricii nr. 14a
535400 Cristuru Secuiesc
Jud. Harghita, ROMÂNIA

Samstag, 25. April 2009

Wieder mal ein Lebenszeichen von mir...


Hallöchen,
jetzt will ich mich doch endlich mal wieder bei euch melden! In der letzten Zeit war hier echt viel los. Bei Pro Christ durften wir erleben wie sich Jugendliche von der guten Nachricht berühren lassen haben und das sich unsere Arbeit, trotz einer relativ geringen Besucherzahl gelohnt hat.


In der Woche nach Ostern hatten wir Besuch von der deutschen Band High Fidelity. Sie haben zwei Konzerte gegeben und für die Jugendlichen von Ten Sing verschiedene Workshops gegeben. In Begleitung der Band war auch ein Teil meiner Familie mit hier. =)
Es war für mich eine sehr schöne, aber auch anstrengende Zeit...
Nach den vielen Programmen sind wir jetzt alle etwas geschlaucht und wollen die nächste Zeit ruhiger angehen. :) Damit ich mal etwas anderes sehe als Keresztur, habe ich Beni an einem Wochende nach Cluj begleitet. Das war echt toll. Ich habe ein paar Freunde getroffen, mir die schöne Stadt zeigen lassen, das Nachtleben erkundet... und konnte einfach mal entspannen.
Das nächste was bei uns ansteht wird eine Frauen- bzw Männerfreizeit am 1.Maiwochenende sein, bei dem es um Geschlechterrollen und Identität gehen soll. Zur Zeit haben sich aber leider noch nicht sehr viele fest angemeldet.
Außerdem sind wir mit Ten Sing fleißig am Proben für die bevorstehende Deutschland Tournee. Wann wir da genau wo sein werden schreibe ich euch noch. Ich kann aber schon mal so viel sagen, es lohnt sich bestimmt uns zu sehen. ;)
Ps.: Der Hase war übrigens sehr lecker. Wir haben die eine Hälfte gegrillt und den Rest habe ich erfolgreich in den Kochtopf geschmissen.

Donnerstag, 2. April 2009

Action...

Wir stecken gerade sozusagen mitten in Pro Christ, deshalb ist relativ wenig Zeit zum schreiben... aber erst mal so viel: es läuft sehr gut. Alles ringsherum funktioniert bestens - Technik, Bar, Dekoration, Auftritte, Planung... Unsere Besucher fühlen sich wohl, es ist eine gute Atmosphäre und wir durften schon sehen, dass Herzen berührt wurden und Gott seinen Segen schenkt. Halleluja! Es haben sich überraschender weise Ziegeunerkinder für die Abende interessiert, die wir jetzt jeden Abend abholen!
Gestern nach der Übertragung wurde es noch mal richtig spannend... Beni hat einen Feldhasen überfahren, den wir dann gemeinsam geschlachtet haben! ;) Jetzt liegt er gerade auf Eis und wird dann zu Ostern gegrillt. Nach Schätzungen hat der geschlachtete Hase 3,5 - 4kg.... lecker!!!!

Mittwoch, 18. März 2009

Nach den ersten Wochen...


Heute komme ich nun endlich dazu mich wieder zu melden... Ich habe mich ganz gut eingelebt und kann die meiste Zeit genießen. Meine Unterbringung im Jugendhaus ist echt schön. Ich habe ein eigenes Zimmer, dh auch die Möglichkeit mich zurückzuziehen. Das zweite Zimmer wird, wie schon erwähnt, von Eva bewohnt und dann gibt es noch ein Gästezimmer - das ihr gerne mal in Anspruch nehmen könnt. ;) Ein großes und ein kleines Bad, eine große Küche und ein Seminarraum bilden die erste Etage. Das Erdgeschoß besteht aus verschiedenen Räumen, die als Secondhandlager genutzt werden und aus einer großen Halle in der viel Platz zum Tanzen ist, eine Spiegelwand, Boxsack, sowie eine kleine Bühne und eine gesammte Bandausrüstung. Dh ich kann mich dort voll austoben, wenn ich die Zeit dazu finde. =)
Am Montag haben wir in einer abenteuerlichen Aktion die Decke der Halle mit Stoffen dekoriert, weil sie als Pro Christ Übertragungsort genutzt werden soll. Da wir keine Leiter zur Verfügung hatten ist Beni in luftiger Höhe auf drei und tw auch vier übereinander gestellten Tischen balanciert und hat die Stoffe befestigt... Gott sei Dank ist ihm nichts passiert, die Stoffe hängen und mit dem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein.
Wie ihr auf dem Bild rechts seht kann man mit Ungarn auch prima feiern gehen...
Ich werde das dieses Wochenende gleich noch mal testen! =)
Sind die Leute auch alle total aufgeschlossen und nett, so muss ich doch relativ oft die Sprachbarriere spüren... gerade im Ausbildungszentrum, wo ich die Leute noch gar nicht kenne, gestaltet sich die Verständigung sehr schwierig. Manchmal ist es schon sehr belastend nichts oder nur Bruchstücken zu verstehen und sich selber nicht wirklich verständigen bzw unterhalten zu können. Aber ich bekomme jetzt wahrscheinlich bald eine Ungarischlehrerin!
Wenn jemand von euch in der Woche nach Ostern noch nichts vorhat, kann er mich gerne besuchen kommen... dh die Deutsche Band High Fidelity kommt vom 13. - 18.04. um einige Konzerte zu geben und Seminare zu halten und ihr könntet als Fanclub mitfahren. :)
Das wird nach Pro Christ ein großes Ereignis für uns. Ich habe jetzt eine kleine Dramagruppe angefangen mit der wir ein kleines Anspiel fürs Vorprogramm für jeden Pro Christ Abend erarbeiten wollen. Bisher waren die Proben sehr speziell, weil die Übersetzung immer so eine Sache für sich ist.... ich lasse mich überraschen was am Ende dabei rauskommt.
Jo, das ist soweit das Neuste von mir.
Mich interessiert aber auch brennend was ihr in der Heimat so treibt! (Das war jetzt eine Aufforderung mir zu schreiben ;))
Seid ganz lieb gegrüßt

Donnerstag, 5. März 2009

Jetzt bin ich also in Rumänien



Hallo ihr Lieben,

also zunächst ich bin gut gelandet.... zusammen mit meiner Cousine Sonja bin ich letzten Donnerstag Morgen mit meinem Gepäck Richtung Flughafen Schönefeld aufgebrochen. Nach dem ich Schuhe und Wasserflasche noch aus meinem Gepäck entfernt hatte, musste ich auch kein Übergepäck bezahlen. ;)
Der Flug war sehr schön. Am Bukarester Flughafen angekommen hat mich gleich ein Taxifahrer in Empfang genommen und mich gut zur Bushaltestelle gebracht. Allerdings hat er mich ziemlich abgezockt... zu Anfang der Fahrt, als ich den Preis wissen wollte, hat er mich nur auf das Taxometer verwiesen. Letztendlich wollte er über 300Lei von mir, die ich aber nicht hatte. Also wollte er Euro und hat nicht eher locker gelassen bis ich ihm 80Eur gegeben habe.... ich habe versucht mich zu wehren, mit ihm zu diskutieren, aber er hat erst die Türverriegelung aufgemacht, als ich bezahlt hatte. Außerdem hat er absichtlich nicht direkt an der Haltestelle gehalten und mich dann zu Fuß dorthin gebracht... zu seiner Absicherung...
Die 5stündige Busfahrt war angenehmer und kürzer als gedacht. Ein netter Fahrgast hat für mich übersetzt, wenn wir Pause gemacht haben und mit dem Busfahrer verhandelt, so dass ich auch an der gewünschten Stelle aussteigen konnte...und dort wie geplant in Empgang genommen wurde. Ich war dann gleich noch bei einem Jugendabend im Cseytey (der Wohnblock in dem Beni- mein Anleiter und Arbeitspartner, sowie einige Jugendliche wohnen).
Nach dem am Dienstag meine zwei Cousinen und Felix, die für eine Woche in Rumänien waren, wieder nach Deutschland gefahren sind, habe ich jetzt verschiedene Arbeitsbesprechungen und Einführungen gehabt. Fest steht das ich zu 40% im Boldog Falva, einem Ausbildungszentrum, und zu 60% in der Jugendarbeit arbeiten werde. Im Boldog Falva werde ich jeden Montag und Mittwoch die Auszubildenden betreuen, sie kennen lernen und später auch Hausbesuche machen und ihre soziale Entwicklung dokumentieren. Konkreteres wird sich noch ergeben.
Zur Jugendarbeit gehört die Betreuung von Eva, mit der ich auch zusammen im Jugendhaus wohne, sowie die Unterstützung von Benis und Katrins Arbeit. Genaueres wird sich da in den nächsten Wochen ergeben, nach dem ich mir alles angeschaut habe. Ich werde wahrscheinlich eine Theatergruppe für Pro Christ und eine Tanzgruppe leiten...
Das sind soweit alle Neuigkeiten... mir geht es gut, ich bin gespannt was alles auf mich zukommen wird und freue mich etwas von euch zu hören!
Ganz liebe Grüße und Gottes reichen Segen